Praxis für geistiges und energetisches Heilen
amacedes Heilerpraxis
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Herzlich Willkommen!

 

Mit folgender lakotischen Fabel möchte ich Sie auf meiner Seite herzlich willkommen heißen.

 

Der Adler und das Präriehuhn - Die Suche nach Visionen

Diese wunderschöne Fabel wurde bei den Lakota gerne jungen Menschen erzählt, die sich - als Zeichen des Erwachsenwerdens - auf die Suche nach einer Vision begeben. Dazu gehen sie drei Tage und Nächte in die Einsamkeit der Wildnis ohne zu essen, zu trinken und zu schlafen und warten auf eine Vision Einst gab es ein Adlerweibchen. Sie flog und jagte und baute ihr Nest hoch oben auf einem Berg und dann setzte sie sich zur Ruhe, um über ihren drei Eiern zu brüten, bis diese schlüpfen würden. Doch gerade als sich ein Sturm näherte, wurde sie hungrig. Sie flog weg um Futter zu finden und während sie weg war, erreichte der Sturm ihr Nest, warf es um und zwei ihrer Eier wurden zerstört. Aber wie ein Wunder blieb eines ganz und landete sicher in einem Busch, jedoch ungesehen von des Adlers Augen. Sie kam zurück und weinte um ihre Kinder.

Am Boden kehrte ein Präriehuhn von der Jagd zurück. Der Sturm hatte auch ihr Nest umgeworfen und die Eier überall verteilt. Sie rollte sie alle zurück in ihr Nest und stolperte dabei über ein sehr großes Ei. Da sie eher dumm war, glaubte sie, es wäre ebenfalls ihres und rollte das Adlerei in ihr Nest. Sie brütete weiter und nach und nach schlüpften die Präriehühner mit Ausnahme des großen Eies. Sie brütete und brütete und schließlich schlüpfte das größte und hässlichste Präriehuhn, das sie je gesehen hatte. Es war plump, mit riesigen Flügeln, die auf dem Boden schliffen, und es war immer unglaublich hungrig. Die anderen Präriehühner pickten im Boden, fanden Samen und Insekten und flatterten bis zu drei Fuß hoch. Dieses aber konnte nicht fliegen, nicht sprechen und überhaupt gar nichts, was die anderen konnten. Es wurde von den anderen herumgestoßen und ausgegrenzt und es fühlte sich die ganze Zeit furchtbar. Es entschied zu gehen und alleine unglücklich und unfähig zu sein. Es schliff seine Flügel dabei immer hinter sich her.

Eines Tages draußen im Canyon sah es ein großen Schatten am Boden und, als es nach oben blickte, konnte es den großartigsten Vogel über sich fliegen sehen. Er senkte und erhob sich in Anmut. Dann stieß er herab und schnappte einen der Präriehühner-Brüder, brach ihm das Genick und aß ihn während er wegflog. Der Adler, der glaubte ein Präriehuhn zu sein, beobachte dies alles mit Faszination.

Er wollte so fliegen, so jagen und so essen. Aber dann erinnert er sich, dass er gelehrt wurde nur Käfer und Samen zu essen, weil dies die Weise der Präriehühner war. Er ging los und erzählte jedem, was er gesehen hatte. Die meisten der Hühner ignorierten es, behaupteten der Adler würde sich das alles ausdenken. Doch einer der alten Präriehühner sagte: "Nein, hört ihm zu - er hat einen Adler gesehen, einen großartigen Vogel des Himmels, einer der dem Großen Geist ganz nahe ist. Wann immer du diesen großen Schatten auf dem Boden siehst, renn um dein Leben, denn der Adler isst gerne Präriehühner." Aber der Adler, der glaubte ein Präriehuhn zu sein, hörte nicht. Er ging noch oft zurück in den Canyon und wartete darauf, dass der Adler auftauchen würde. Er beobachte wie er flog und wollte es ihm gleichtun. Er hatte eine Vision von Anmut, Freiheit und Kraft.

Dann eines Tages stieg er auf den höchsten Teil des Landes, die Flügel langsam mit Schmerzen hinter sich herziehend. Er stand am Rande einer Klippe und dachte: "Wenn ich nur hinabfalle, werde ich fliegen. Auch wenn ich auf dem Grund des Canyons aufschlage und sterbe, zumindest für einen kurzen Moment werde ich wissen, was es bedeutet frei zu sein und zu fliegen, so wie ich es in meiner Vision gesehen habe."

Er war kurz davor sich über die Klippen zu stürzen, als er sich an all die Dinge erinnerte, die die anderen Präriehühner gesagt hatten. Du bist bloß ein Präriehuhn und das ist alles, was du je sein wirst. Versuch nicht etwas zu sein, dass du nicht bist, sei einfach nur das beste Präriehuhn, dass du sein kannst. Er zögerte und stieg dann langsam von der Klippe. Doch manchmal noch kam er zurück und dachte über das Fliegen nach und dann wieder erinnerte er sich daran, dass Präriehühner nicht fliegen können. Während die Tage und Wochen vergingen, wurde es immer schmerzhafter für den Adler über das Fliegen nachzudenken. Er wurde schwächer und schwächer und eines Tages dann starb der Adler, der glaubte ein Präriehuhn zu sein.

Es starb ein erdgebundenes, unglückliches Präriehuhn, weil es auf die falsche Weisheit hörte und seiner Vision nicht folgte...

(http://www.renegadenation.de/wk/visions.html)

 

Vielleicht vermag diese Fabel nicht nur Ihr Herz zu berühren, sondern Sie auch dazu anzuregen, Ihrer eigenen Vision zu folgen. Ich stehe Ihnen dabei gern begleitend und unterstützend zur Seite.

 

Ich freue mich auf Sie!

 

Herzlichst, 

 

Ihre Gordana Wilde


 

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